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Flaumige Faschingskrapfen wie von Oma

2. Butter und Aromen einarbeiten
Die weiche Butter portionsweise zum Teig geben. Anschließend Rum und Zitronenabrieb hinzufügen. Den Teig etwa 8–10 Minuten kräftig kneten, bis er weich, elastisch und geschmeidig ist. Er darf leicht klebrig sein.
3. Teig ruhen lassen
Den Teig zu einer Kugel formen und in eine leicht gefettete Schüssel legen. Mit einem sauberen Küchentuch abdecken und an einem zugfreien Ort etwa 60–90 Minuten gehen lassen, bis sich sein Volumen deutlich vergrößert hat.
4. Krapfen formen
Den aufgegangenen Teig auf eine leicht bemehlte Arbeitsfläche geben und vorsichtig in etwa 20 gleich große Portionen teilen. Jede Portion mit den Händen zu einer glatten Kugel formen. Dabei die Teigoberfläche schön straff ziehen, damit die Krapfen später gleichmäßig aufgehen.
Die Teigkugeln mit ausreichend Abstand auf ein mit Backpapier belegtes Blech setzen und leicht flach drücken.
5. Ein zweites Mal gehen lassen
Die Krapfen mit einem Küchentuch locker abdecken und weitere 30–45 Minuten ruhen lassen. Sie sollten sichtbar größer und schön luftig werden. Anschließend etwa 10 Minuten ohne Abdeckung stehen lassen, damit die Oberfläche leicht antrocknet.
6. Krapfen goldbraun ausbacken
Das Pflanzenöl oder Butterschmalz in einem breiten Topf auf etwa 165–170 °C erhitzen. Die Krapfen portionsweise mit der Oberseite nach unten vorsichtig ins heiße Fett geben.
Den Topf mit einem Deckel verschließen und die Krapfen etwa 2 Minuten backen. Anschließend wenden und ohne Deckel weitere 2 Minuten goldgelb ausbacken. Bei Bedarf noch einmal kurz wenden.
Die fertigen Krapfen mit einer Schaumkelle herausnehmen und auf Küchenpapier abtropfen lassen.
7. Mit Marillenkonfitüre füllen
Die Marillenkonfitüre glatt rühren und in einen Spritzbeutel mit langer Fülltülle geben. Die noch leicht warmen Krapfen seitlich einstechen und großzügig mit Marmelade füllen.
Zum Schluss mit reichlich Puderzucker bestäuben und am besten frisch genießen.

Meine Tipps für besonders fluffige Faschingskrapfen
• Milchtemperatur: Die Milch sollte nur lauwarm sein, damit die Hefe optimal arbeiten kann.
• Geduld beim Gehenlassen: Ein gut aufgegangener Hefeteig ist das Geheimnis besonders lockerer Krapfen.
• Frittiertemperatur: Das Fett sollte nicht heißer als 170 °C sein. Sonst werden die Krapfen außen zu dunkel und bleiben innen möglicherweise roh.
• Nicht zu viele auf einmal: Lieber wenige Krapfen gleichzeitig ausbacken, damit die Temperatur des Fettes stabil bleibt.
• Die richtige Füllung: Klassisch schmeckt Marillenkonfitüre am besten. Himbeer- oder Erdbeermarmelade sind ebenfalls köstliche Alternativen.

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